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erstellt am:
17.04.2026
Braunschweig. Am 16. April 2026 kamen im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Braunschweig zahlreiche Akteurinnen und Akteure zu einer Netzwerkveranstaltung zur Dorfentwicklung im Bezirk Braunschweig zusammen. Die Teilnehmenden aus den 19 Dorfregionen, die über den Braunschweiger Standort des ArL betreut werden, nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und verschiedene Fördermöglichkeiten zu informieren und auszutauschen.
Der erste Teil der Veranstaltung war dem Thema Dorfmoderation gewidmet. Margitta Kolle von der Vernetzungsstelle Dorfmoderation Südniedersachsen berichtete über die Aufgaben und Herausforderungen der Dorfmoderation. Anna Becker aus der Dorfregion Schunter-Riede gab Einblicke in ihre Arbeit als Dorfmoderatorin in Essenrode.
Anschließend folgten Fachvorträge und Erfahrungsberichte zur Umsetzungsbegleitung von Dorfentwicklungen durch Jörg Kleine-Limberg vom Planungsbüro Mensch und Region. Welche zusätzlichen Möglichkeiten finanzschwache Kommunen bei der Kofinanzierung von Projekten haben, stellte Stefan Schröder aus dem Dezernat 2 des ArL in seinem Vortrag zur Kofinanzierungsrichtlinie vor. Darüber hinaus wurden zahlreiche Praxisbeispiele und Kleinstvorhaben aus der Dorfentwicklung präsentiert.
Großes Interesse zeigten die Teilnehmenden an alternativen Fördermöglichkeiten außerhalb der Dorfentwicklung, wie zum Beispiel der Förderung von Basisdienstleistungen und Kleinstunternehmen durch die ZILE-Richtlinie oder durch LEADER. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Abwicklung der Förderung und den Regularien, wie Verwendungsnachweise, Vergabeverfahren und dem Umgang mit Direktvergaben.
Die Teilnehmenden nutzten die Veranstaltung intensiv, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Lösungsansätze für die Weiterentwicklung der Dorfregionen zu erarbeiten. Das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig bedankt sich bei allen Beteiligten für das große Engagement und die konstruktiven Beiträge. Die positive Resonanz unterstreicht die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs für eine erfolgreiche Dorfentwicklung in der Region.