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Neues Wohnen in alten Gebäuden – 10. Niedersächsischer Fachtag Wohnen im Alter

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Podiumsdiskussion(v.l.n.r.Regina Meyer,Demografiebeauftragte des LK Göttingen, Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter,Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin des LK Göttingen,Dr. Josef Bura,Erster Vorsitzender FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V

Am 2. November 2017 fand in der Stadthalle in Osterode am Harz der 10. Niedersächsische Fachtag Wohnen im Alter statt. Die Veranstaltung mit rund 160 Teilnehmern führte das Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, in Kooperation mit dem Landkreis Göttingen durch. Der Fachtag beschäftigte sich mit Frage, wie es älteren Menschen im ländlichen Raum ermöglicht werden kann, möglichst lange und selbstbestimmt in ihrem sozialen Umfeld und am ihnen vertrauten Wohnort zu bleiben.

Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, nahm an einer Podiumsdiskussion zu Beginn der Veranstaltung teil. Er betonte, dass bei der Debatte um das altersgerechte Wohnen immer auch die innerstädtische Entwicklung mitgedacht werden müsse. Dies beträfe insbesondere den ländlichen Raum, wo aufgrund des demographischen Wandels die Sicherung der Daseinsvorsorge gefährdet ist. Ohne das Vorhandensein von grundlegenden Versorgungsstrukturen vor Ort, wie etwa Einkaufsmöglichkeiten, nütze auch eine barrierefreie Wohnung nur wenig, so Wunderling-Weilbier.

In den verschiedenen Fachvorträgen wurde anhand zahlreicher Praxisbeispiele deutlich, dass etwa die Umnutzung von Bestandsimmobilien in Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen, als Wohnraum für Wohnprojekte oder für die Tagespflege vielfältige innovative Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema Wohnen im Alter bietet.

Die Präsentationen der Referenten können unter der folgenden Internetseite des FORUMS Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung, eingesehen werden:

http://verein.fgw-ev.de/#n61


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Landesbeauftragter des Amtes für regionale Landesentwicklung Matthias Wunderling- Weilbier
Artikel-Informationen

20.11.2017

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