Starke Zusammenarbeit verleiht der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen spürbare Dynamik
Bereits 15 Projekte im Umfang von ungefähr 14 Millionen Euro wurden auf den Weg gebracht
Braunschweig. Die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen (SON) entwickelt sich zu einem echten Motor für Innovation und nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen. Seit dem Start im Förderprogramm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ ist eine beeindruckende Dynamik spürbar: Inzwischen wurden 15 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 14 Millionen Euro auf den Weg gebracht.
Im Fokus der Zukunftsregion SON stehen die Handlungsfelder „Regionale Innovationsfähigkeit“ und „CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft“. Die Zahl der Projektinitiativen und konkreten Fördervorhaben ist zuletzt so stark gestiegen, dass die verfügbaren Mittel nahezu vollständig gebunden werden konnten. Diese positive Entwicklung innovativer Projekte hat das Land Niedersachsen dazu veranlasst, zusätzliche Fördermittel bereitzustellen, um alle vielversprechenden Vorhaben realisieren zu können.
„Die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen hat vor Ort wichtige Veränderungen angestoßen. So lässt sich eine neue regionale Dynamik entfalten. Das motiviert uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.“, so Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig.
„Wieder einmal zeigt sich, wieviel Innovationskraft in unserer Region steckt. Von Gründerförderung über KI bis Phosphor-Recycling und Innovationsscouting – die große Anzahl spannender Kooperationsvorhaben ist ein Spiegelbild für eine aktive und erfolgreiche Akteurslandschaft aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Gemeinsam entwickeln wir zielgerichtet unsere Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen konsequent weiter.“, sagte Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig
„Die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen zeigt, wie viel möglich ist, wenn unterschiedliche Akteur*innen gemeinsam an dem Ziel arbeiten, die Region kontinuierlich weiterzuentwickeln. Während der bisherigen Laufzeit konnte eine Zusammenarbeit wachsen, die von Engagement und dem klaren Willen geprägt ist, Synergien zu nutzen. Mit dem Regionalmanagement beim Regionalverband Großraum Braunschweig steht den Projektträgern zudem ein Instrument zur Verfügung, das sie gezielt bei der Projektentwicklung und Antragstellung unterstützt, sodass das volle Potenzial der Projektideen ausgeschöpft werden kann.“, so Ralf Sygusch, Vorsitzender der Steuerungsgruppe der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen
Innerhalb der drei Leitthemen der Zukunftsregion (Gemeinsame regionale Energiestrategie, Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement, Regionales Innovations- und Transformationsmanagement) befinden sich bereits neun Projekte in der aktiven Umsetzung. Drei davon entfalten ihre Wirkung über die gesamte Region hinweg und machen deutlich, dass Kooperation auch über kommunale Grenzen hinaus funktionieren kann. Die Projekte decken inhaltlich eine große thematische Bandbreite ab. Sie reichen von Digitalisierungsvorhaben über die gezielte Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen bis hin zu Energie- und Speicherlösungen sowie Projekten im Bereich Wassermanagement. Damit greifen sie zentrale Zukunftsthemen auf und setzen genau dort an, wo in der Region konkrete Entwicklungsbedarfe bestehen. Sie zeigen: Wenn alle Beteiligten ihre Kompetenzen einbringen und an einem Strang ziehen, entstehen tragfähige Lösungen mit echtem Mehrwert für die Region.
Als Kooperationspartner der Zukunftsregion sind die Stadt Braunschweig (Leadpartner), die Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel, die Städte Salzgitter und Wolfsburg sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig, die Allianz für die Region GmbH, Wirtschafts- und Sozialpartner aus der Region sowie das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Braunschweig Mitglieder der Steuerungsgruppe.
Das Regionalmanagement-Team beim Regionalverband berät zu Fördermöglichkeiten, initiiert und unterstützt bei der Entwicklung von kooperativen Projekten, fördert die Vernetzung in der Zukunftsregion SON in Zusammenarbeit mit regionalen Akteur*innen und unterstützt bei der Antragstellung.
Die bisherigen Entwicklungen machen deutlich, dass die Zukunftsregion mehr ist als ein Förderprogramm: Sie ist ein gemeinsamer Prozess, in dem Ideen zusammengeführt, Partnerschaften gestärkt und konkrete Lösungen für die Zukunft der Region entwickelt werden.
