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Interreg-B-Nordsee-Projekt „GrowIn 4.0“ - Digitalisierung für den Mittelstand

Die Allianz für die Region GmbH und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften beteiligen sich an transnationalem Kooperationsprojekt


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Vertragsunterzeichnung des Kooperationsprojekts (v.l.nr. Oliver Syring Allianz für díe Region, Dr. Gert Bikker Ostfalia-Vizepräsident, Matthias Wunderling-Weilbier Landesbeauftragter des ArL, Andrea Wiencke Allianz für die Region

Der Nordseeraum ist ein bedeutender europäischer Wirtschaftsraum, der sich durch eine starke Industrie auszeichnet. Bedingt durch die Globalisierung und den Strukturwandel ist dieser Wirtschaftssektor jedoch seit einigen Jahren unter stetigem Druck. Die digitale Transformation erhöht diesen Druck. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stehen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung, um sich mit der Komplexität der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Dabei bietet sie ein enormes Potenzial, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der verarbeitenden Industrie zu erhöhen und das Wirtschaftswachstum im Nordseeraum zu steigern.

Aus diesem Grund kooperieren die Allianz für die Region GmbH und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften mit Partnern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich im Projekt „Growing into Industry 4.0 – Accelerate growth in manufacturing SMEs (GrowIn 4.0)“. Unter Einbeziehung unternehmerischer Bedarfe entwickeln und erproben die Kooperationspartner innovative Angebote, die die Digitalisierung in KMU der Fertigungsindustrie unterstützen. Leitgedanke ist stets, ganz im Sinne von Interreg, die transnationale Zusammenarbeit und der gemeinsame Austausch von Wissen, denn Digitalisierung und Industrie 4.0 bergen in der Region große Chancen.

Jedoch gerade kleinen und mittleren Unternehmen stehen oft nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung, um sich mit der Komplexität der Digitalisierungschancen auseinanderzusetzen. "Hier setzen wir mit dem Projekt an, indem wir zusammen mit den Unternehmen individuelle Bedarfe und Anforderungen analysieren und mit europäischen Partnern Angebote für die Region entwickeln", sagt Oliver Syring Geschäftsführer der Allianz für die Region. Der transnationale Austausch ermögliche es dabei, Best-Practises aus den Partnerregionen kennenzulernen und regional anzupassen sowie Impulse in die andere Richtung zu geben.

Weiterer Partner vor Ort ist die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Sie erforscht seit vielen Jahren Industrie-4.0-relevante Technologien und hat ein interdisziplinäres Forschungsfeld gebildet. "Vor diesem Hintergrund haben wir im Projekt die Leitung des Teilprojektes "Optimierter Einsatz von Technologien und Entwicklung neuer Produkte" gerne übernommen. Das Projekt beschleunigt den Transfer von praxisrelevantem Wissen in die produzierenden mittelständischen Unternehmen der Region", sagt Prof.Dr. Gert Bikker, Ostfalia- Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer.

Matthias Wunderling- Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Braunschweig begrüßt die Zusammenarbeit von Allianz für die Region und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im Projekt GrowIn 4.0: "Aus Wissen muss Arbeit werden und Fortschritt und Innovationen müssen zum Wohle der Menschen erfolgen! Wir schauen über mehr als nur den Tellerrand, nehmen Teil an Entwicklungen anderer wirtschaftlich innovativer Regionen Europas und stärken dabei die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum unserer Region."

"GrowIn 4.0" startete am 01. August 2017 mit einer Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt ist über das Interreg- Nordseeprogramm in die europäische Regionalpolitik eingebunden und wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Mit den Interreg-Programmen will die Europäische Union die transnationale Zusammenarbeit ausbauen und die Effizienz der Regionalpolitik durch kooperative Regionalentwicklung stärken. Gefördert werden Projekte, die zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen auch gemeinsam "über Grenzen hinweg" in transnationale Partnerschaften an Lösungen arbeiten. Thematische Schwerpunkte sind die Bereiche Innovation, Umwelt und Mobilität. Das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig kümmert sich vor Ort um die regionale Partnerakquise und Partnerbetreuung. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Weitere Informationen zum Interreg-B-Nordsee-Projekt „GrowIn 4.0" finden Sie hier:

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