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Niedersachsen stellt sich auf!

Informationsveranstaltung zur niedersächsischen Strategie für die EU-Förderung 2021-2027


Unter diesem Motto steht der Strategieprozess der niedersächsischen Landesregierung für die kommende EU-Förderperiode von 2021 bis 2027. Der Brexit sowie neue Aufgaben im Bereich der Migration und Sicherheit führen zu Verschiebungen im Haushaltsentwurf der Europäischen Union. Für Niedersachsen bedeutet das aller Voraussicht nach weniger Mittel für die Förderung von Projekten.

Die Verhandlungen der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments zum Haushaltsentwurf laufen auf Hochtouren, sowohl hinsichtlich der thematischen Ausrichtung der Förderprogramme als auch natürlich im Hinblick auf die Finanzausstattung.

Über den geplanten niedersächsischen Strategieprozess zur Aufstellung der neuen Förderprogramme ab 2021 informierten am 06.03.2019 Karin Beckmann als Vertreterin des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie Christian Wittenbecher als Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine breite Fachöffentlichkeit unserer Region.

Klar wurde: es gilt, geringere Mittel so einzusetzen, dass sie eine maximale Effektivität erreichen. “An der Förderstrategie für Niedersachsen“, so die klare Botschaft von Karin Beckmann aus dem federführenden Europaministerium, „werden die regionalen Akteure, wie Kommunen, Verbände, Kammern oder Sozialpartner auf jeden Fall beteiligt.“ Ein wichtiger Schritt ist dabei die für April/Mai 2019 geplante Online-Konsultation, zu der das Amt für regionale Landesentwicklung rechtzeitig einladen wird.

Der Landesbeauftragte, Matthias Wunderling-Weilbier, ist sich sicher, dass dies ein Erfolgsmodell gerade auch angesichts zunehmender EU-Kritik und der Ablehnung von oben verordneter Maßnahmen ist. „Es ist der Landesregierung wichtig zu hören, welche Notwendigkeiten in den Regionen erkannt werden. Unsere Regionen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die wir auch berücksichtigen müssen,“ gibt Matthias Wunderling-Weilbier zu bedenken. „Wer sollte diese Bedürfnisse besser kennen, als die verantwortlichen Menschen in den Regionen?“

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Gruppenbild am Ende der Regionalveranstaltung
Bild: v.l. Christian Wittenbecher - ML, Dr. Martin Rudolph - IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen, Michael Wilkens -IHK Lüneburg-Wolfsburg Dr. Frank Fabian und Andra Wiencke – Allianz für die Region, Holger Bornemann - Prognos AG, Kai Florysiak| Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, Karin Beckmann – MB, Matthias Wunderling- Weilbier – ArL BS, Torsten Voß - Nibelungen-Wohnbau-GmbH, Wolfgang Räschke - IG Metall, Oliver Syring - Allianz für die Region GmbH, Thomas Ahlswede- Brech – Allianz für die Region


In einem zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Zukunftsthemen und Schwerpunkte der Region präsentiert. Matthias Wunderling-Weilbier stellte als Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung die vom Kommunalen Steuerungsausschuss Braunschweig beschlossenen neunen strategischen Schwerpunktziele der Region vor:

1. Weiterentwicklung der Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsregion

2. Weiterentwicklung der Automobilregion zu einer Kompetenzregion Verkehr und digitale Mobilität

3. Entwicklung von zukunftsfähigen Strukturen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus

4. Daseinsvorsorge und Entwicklung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Fachkräftemangel

Für den Bereich Südniedersachsen stellten als maßgebliche Akteure der Region und des Südniedersachsenprogramms Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (Landkreis Northeim), Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Stadt Göttingen) sowie Dr. Martin Rudolph (IHK Hannover sowie Südniedersachsenstiftung) weitere Impulse und Zukunftsüberlegungen für diesen Teil des Amtsbezirks Braunschweig vor.

Für den Bereich Südostniedersachsen stellten mit Wolfgang Räschke (IG Metall), Oliver Syring (Allianz für die Region GmbH), Torsten Voß (Nibelungen-Wohnbau GmbH), Kai Florysiak (Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg GmbH), Michael Wilkens (IHK Lüneburg-Wolfsburg) und Thomas Ahlswede-Brech (Allianz für die Region GmbH) die Panel-Verantwortlichen die Ergebnisse und Impulse der mit großer regionaler Beteiligung im November 2018 durch das Netzwerk der Allianz für die Region e. V. in einer Regionalkonferenz unter der Überschrift „SMART Region“ bearbeiteten Themenfelder Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesundheit und Mobilität exemplarisch vor.

In der Veranstaltung sowie den Diskussionen wurde insbesondere Zweierlei deutlich: In der Region geht es voran und es muss einfacher und unbürokratischer werden, an EU-Fördermittel zu kommen. Und auch das steht neben der künftigen strategischen Aufstellung auf der Agenda der niedersächsischen Landesregierung.

Hier ein paar Eindrücke der Veranstaltung "Niedersachsen stellt sich auf" in der IHK Braunschweig

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