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Regionalministerium sagt 37 Projekten in Niedersachsen Kofinanzierungshilfen zu

Land hilft Kommunen mit 6 Millionen Euro


Land hilft Kommunen mit 6 Millionen Euro


Das Land Niedersachsen unterstützt Projekte in finanzschwachen Kommunen in diesem Jahr mit Kofinanzierungshilfen in Höhe von insgesamt 6 Millionen Euro.

Das gab das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung am heutigen Mittwoch, 2. Dezember 2020, in Hannover bekannt.

Die Finanzhilfen sollen die Kommunen in die Lage versetzen, die für EU-Förderungen notwendigen Eigenanteile für große Projekte aufzubringen. Damit wirken die Kofinanzierungen wie Hebel, um teils weit höhere Mittel für Niedersachsen zu sichern.

In der aktuellen Bewilligungsrunde geht es um Gesamtförderungen in Höhe von etwa 33 Millionen Euro. Regionalministerin Birgit Honé sieht in der Kofinanzierung ein wichtiges Instrument.

Es ermögliche Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreisen, trotz angespannter Haushaltslage Weichen für die Zukunft zu stellen. „Wir helfen besonders bedürftigen Kommunen, ihre Chancen zu ergreifen. Viele EU-geförderte Projekte, insbesondere in ländlichen Räumen, wären ohne Kofinanzierung nicht umsetzbar“, sagte Honé am Mittwoch in Hannover.

Förderzusagen gibt es im Bereich aller vier Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) in Niedersachsen. Dabei werden sehr verschiedene Projekte gefördert.

Unter anderem erhält

 die Stadt Rehburg-Loccum (ArL Leine-Weser) 500 000 Euro für den Bau einer Zwei-Feld-Sporthalle

 die Stadt Wilhelmshaven (ArL Weser-Ems) 461 591 Euro für die Sanierung eines ehemaligen Kasernengeländes für Bildungszwecke.

 die Stadt Osterholz-Scharmbeck (ArL Lüneburg) 236 414 Euro für ein lokales Inklusionsnetzwerk zur Werte- und Normenbildung

 die Stadt Seesen (ArL Braunschweig) 159 978 Euro für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Kirchberg.

Insgesamt konnten 17 Projekte mit einem Kofinanzierungsvolumen von etwa zwei Millionen Euro im Hauptverfahren bereits positiv beschieden werden. Bei weiteren 20 Projekten steht die Entscheidung im Hauptverfahren noch aus. "Mit der Kofinanzierung holen wir auch ein gutes Stück Europa nach Niedersachsen, nämlich in Form der Finanzierung von EU-Förderprojekten.

Ohne diese Kofinanzierung bliebe manch gute Projektidee unserer Kommunen eben nur eine Idee und könnte nicht umgesetzt werden. Insofern ist die Unterstützung der Kommunen durch das Land Niedersachsen für alle eine Bereicherung: für ein Europa in der Region, für unsere Kommunen und für diejenigen, die von vielfältigen hervorragenden Projekten profitieren können. Ich freue mich, dass ich mit meinem Amt für regionale Landesentwicklung durch Beratung und Unterstützung hierzu beitragen kann.", erläutert Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig.

Folgende finanzschwache Kommunen im Amtsbezirk Braunschweig können im diesjährigen Verfahren von der Kofinanzierung des MB profitieren:

 Clausthal-Zellerfeld

 Dorstadt, SG Oderwald

 Göttingen, Stadt

 Goslar, Landkreis

 Goslar, Stadt

 Katlenburg-Lindau

 Northeim, Landkreis

 Northeim, Stadt

 Salzgitter

 Seesen

Artikel-Informationen

erstellt am:
03.12.2020
zuletzt aktualisiert am:
21.05.2021

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