Spielend die Innenstadt stärken
Wandernde Spielplätze setzen frische Impulse in Braunschweig
Die Braunschweiger Innenstadt ist um einige Attraktionen für Kinder und Familien reicher: Um die Attraktivität des Stadtkerns weiter zu erhöhen, setzt die Stadt Braunschweig seit August 2026 auf innovative, temporäre Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsangebote. Die sogenannten Pop-Up-Spielplätze sind transportable Anlagen, die an wechselnden Standorten in der Innenstadt aufgestellt werden. Das frisch umgesetzte Projekt bietet Kindern abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und schafft gleichzeitig neue Aufenthaltsbereiche.
Projektziele
- Stärkung der Aufenthaltsfunktion: Durch die neuen Angebote werden zentrale Plätze belebt und die Innenstadt als Freizeit- und Erholungsraum aufgewertet.
- Förderung von Bewegung und Gesundheit: Die Spiel- und Bewegungsangebote regen zu mehr Aktivität an und leisten einen Beitrag zum Wohlbefinden der Besucherinnen und Besucher.
- Verbesserung des Stadtklimas: Die integrierten Grünstrukturen der Aufenthaltsbereiche fördern die Biodiversität und verbessern das Mikroklima.
- Flexibilität und Nachhaltigkeit: Durch das Rotationsprinzip werden verschiedene Standorte regelmäßig bespielt, sodass möglichst viele Bereiche von dem neuen Angebot profitieren.
Umsetzung und Standorte
Seit August 2026 werden insgesamt sechs mobile Einheiten – bestehend aus Spielcontainern, Bewegungsangeboten wie einer Schwinganlage und einem Fitnesszirkel sowie Sitzinseln mit Grünstrukturen – an ausgewählten Plätzen in der Innenstadt aufgestellt. Die Standorte wurden sorgfältig ausgewählt und in fünf Cluster eingeteilt, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Die Angebote rotieren in regelmäßigen Abständen, sodass immer wieder neue Plätze belebt werden.
Beteiligung und Finanzierung
Das Projekt wurde mit dem Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V. (AAI), dem Stadtmarketing sowie weiteren städtischen Akteuren entwickelt. Die Stadt Braunschweig erhält für die Anschaffung Fördermittel des Landes Niedersachsen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 100.000 Euro im Rahmen des Förderprogramms „Resiliente Innenstädte“. Die verbleibenden 60 Prozent der rund 250.000 Euro Gesamtausgaben trägt die Stadt.
Hintergrund:
Das Programm „Resiliente Innenstädte“ ist Teil einer nachhaltigen Strategie, um die die Innenstädte in Niedersachsen zu stärken. Es fördert die Entwicklung von lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Stadtzentren und unterstützt die Städte dabei, innovative und kreative Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu entwickeln. Damit trägt das Programm dazu bei, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die Städte widerstandsfähig zu machen. Beteiligungsprozesse mit der Zivilgesellschaft sorgen für mehr Akzeptanz und kreative Lösungen. Gleichzeitig werden klimagerechte Mobilitätskonzepte und eine umweltfreundliche Flächengestaltung gefördert, um die Zukunftsfähigkeit der Innenstädte zu sichern.
Artikel-Informationen
erstellt am:
20.08.2026
zuletzt aktualisiert am:
24.08.2026
